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13.10.2024

fast ein Supergau – Kupfervergiftung bei Chelus orinocensis ist online! Nachzulesen unter Beiträgen!

8.10.2024

Meine erste eigene Nachzucht bei den Fransenschildkröten (Chelus orinocensis)

Im April 2024 kam es bei meinem Weibchen zu einer Eiablage. Durch einen unglücklichen Umstand zerstörte es aber das gesamte Gelege. Als ich darauf aufmerksam wurde, konnte ich lediglich noch ein einziges, intaktes Ei bergen.

Dieses bettete ich dreiviertel in feuchten Kokoshumus und überführte es in einen Inkubator. Die Temperatur war durchgängig auf 29,5°C. und die Luftfeuchtigkeit >90% eingestellt.

So verging Woche um Woche, ohne dass ich selbst eine Entwicklung beobachten konnte. Auch ein gelegentliches Durchleuchten des Eis änderte daran nichts. Ungefähr 2 Wochen vor dem späteren Schlupf kam mir das Substrat bei einer Kontrolle sehr trocken vor und ich feuchtete es vorsichtig nach.

Umso überraschter war ich, als am 14.09.2024 nach 196 Tagen der Inkubation das Ei von einem Jungtier aufgebrochen wurde. Einen Tag später verließ es dann komplett das Ei.

Das Tier hatte kurz nach dem Schlupf eine Größe von 4,8 cm und ein Gewicht von 15 Gramm. Der Panzer war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz gestreckt. Nachdem der Spalt für den Dottersack am Plastron der kleinen Mata noch nicht komplett geschlossen war, setzte ich sie auf nasses Küchenpapier und beließ sie noch für 3 Tage im Inkubator.

Als erste Unterkunft hält ein kleines Aquarium mit den Maßen 50cmx30cmx30cm, eingerichtet mit Sandboden, kleinen Holzstücken und Steinen sowie Schwimmpflanzen und einem Heizstab her. Die Wassertemperatur ist auf 27°C. eingestellt. Ganz genau so, wie ich es auch für die Aufzucht der Jungtiere von H. Meier verwendete.

Als erstes Futter dienen halbwüchsige Guppys und Schwarzbandkärpflinge, von denen immer 10 – 20 Stück im Becken schwimmen. 10 Tage nach dem Schlupf misst das Tier 5,5 cm und wiegt 17 Gramm. Es scheint zu fressen, auch wenn ich es noch nicht dabei beobachten konnte. Die eingesetzten Futterfische nehmen augenscheinlich ab. Leider vergaß ich sie beim ersten Besatz zu zählen.

Nach ein paar Versuchen nimmt das Jungtier am 07.10.2024 das erste Mal toten Fisch von der Pinzette an; schneller als ich es erwartet habe.

Die weitere Entwicklung werde ich versuchen, regelmäßig zu dokumentieren.

Alex Hoyer

06.10.2024

fast ein Super-GAU

im Juli wurde tatsächlich wieder ein Gelege mit 13 Eiern ins Wasser abgesetzt. Diesmal waren alle Eier unbefruchtet. Trotzdem war es ein Riesen Erfolg. – Was war eigentlich passiert?

Vermutlich ahbe ich alle meine Tiere durch eine simple Umbau maßnahme an der Beckenheizung vergiftet. Eines meine Jungtiere hat dies nicht überlebt. Eine pathologische und toxikologische Untersuchung konnte die Ursache nur bedingt aufklären.

Mittlerweile sind alle Tiere wieder wohlauf und verhalten sich völlig normal.

Ich werde die nächsten Tage in einem gesonderten Beitrag ausführlich über das Geschehen berichten.

Von den April-Tieren lebt eines,. Es nimmt mehr schlecht als recht Fische von der Pinzette, ist aber weiterhin für sein Alter zu klein.

Ach ja: bei Alex ist nach 196 Tagen ein erstes Jungtier geschlüpft!

19.04.2024

irgendwas ist schief gelaufen

am 13.04. habe ich eines der verbliebenen Eier geöffnet. Das Jungtier war voll entwickelt, der Dottersack war resorbiert. Wie das Tier vom 25.03. war es sehr klein (ca.45mm CL nach völliger Entfaltung). Nachdem am 15.04. keine Bewegung in den verbliebenen 2 Eiern mehr feststellbar war, habe ich diese ebenfalls geöffnet. Eine der beiden Matas war bereits tot. es hatte enoch einen Rest-Dottersack von ca 7mm Durchmesser. Das andere Tier lebt. wie die anderen ist es jedoch mit 44mm auffällig klein.

Alle 3 Tiere haben bisher keinen Fisch von der Pinzette genommen, es sind jedoch wie immer eine große Menge Guppys in allen Größen im Becken. Die Tiere wirken im Gegensatz zu den vorhergehenden insgesamt sehr ruhig.

Was habe ich diesmal anders gemacht als bisher?

Temperatur und Brutsubstrat waren identisch. Insgesamt habe ich aber beide Gelege trockener als bisher inkubiert. Das erste Gelege habe ich aufgeteilt auf Kokosfaser und Sphagnum. Das Sphagnum war dabei geringfügig feuchter als die Kokosfaser. Das zweite Gelege lag komplett unter Kokosfaser und war deutlich trockener als die beiden anderen Brutbehälter. Die Temperatur war in allen Fällen identisch bei 29,5-30°C.

Die größte Veränderung war, dass ich die Eier diesmal mehr oder weniger unberührt inkubiert habe. d.h. ich habe nur all paar Monate ein oder zwei Eier durchleuchtet. ANsonsten habe ich mich auf Kondenwasserbildung am Deckel des Brutbehälters verlassen. Dieses war insofern fatal, da das zweite Gelege absolut introckenem Substrat lag, obwohl dieses an der Oberfläche feucht war.

Nächstes Mal also doch wieder mehr Kontrolle!

03.04.2024

nach 204 Tagen ist am 25.03.2024 ein erstes Jungtier geschlüpft. Einige weitere sollten die nächsten 2 Wochen schlüpfen.

24.12.2023

von wegen Lauerjäger!

Im Gegensatz zu allen von mir bisher gehaltenen Tieren kommen diese nicht nur aktiv an die Frontscheibe wenn Futter angeboten wird. Obwohl täglich gefüttert wird bettteln sie aufgeregt nch Futter sobald ich in der Nähe des Beckens bin. Erst wenn sie satt sind verziehen sie sich wieder in die Deckung. Viedeos kann ich leider nicht einstellen, somit also mehrere Einzelbilder.

Auch Futterneid ist ausgiebig vorhanden. Immer wieder mal gönnen sich 2 den Fisch nicht. Übrigens werden von den hier abgebildeten Fischen ca. 4-6 Stück/Schildkröte gefressen. Das Wachstum ist entsprechend: Die Tiere sind mittlerweile 9,5-10 cm groß..

und wer’s bemerkt hat: ich verwende erstmalig Bodengrund in Form von Sand.

30.10.2023

bis zum 20.09. sind insgesamt 9 gesunde Jungtiere geschlüpft. EInes davon ist leider Anfang Oktober verunfallt. Es hat sich zwischen Wasserpflanzen und Wurzeln von Schwimmpflanzen verheddert und ist ertrunken.

Seit 15.09. liegt ein weiteres Gelege mit 11 Eiern im Inkubator. Mindestens 7 scheinen befruchtet zu sein.

17.09.2023

Es ist soweit: die ersten beiden sind nach 191/192 Tagen Brutdauer am 15.09. und 16.09. geschlüpft. Zudem liegt seit dem 07.09. ein neues Gelege im Inkubator.

27.08.2023

Unter Entwicklung gibt es einen interessanten Beitrag zum Wachstum von Alex Hoyer. Meine Tiere aus dem selben Gelege wachsen ähnlich wie die Seinen, sind aber ca. 1 cm kleiner.

Foto Alex Hoyer

vom letzten Gelege vom 07.03.2023 ( mittlerweile 174 Tage) habe ich heute 4 Eier entsorgt. 2 der EIer waren ohne jegliche sichtbare Entwicklung, die anderen 2 waren entwickelt, aber schon länger abgestorben. In den restlichen Eiern sind noch feine Blutgefäße zu erkennen. Einige habe feine Risse in der Schale, die Farbe geht von Weiß auf leicht bräunlich über. – Der Schlupf sollte also demnächst erfolgen.

21.03.2023

nachfolgend ein paar Impressionen im Vorbeigehen aus dem Becken mit den Kleinen. Mittlerweile nehmen sie auch Frostfisch von der Pinzette. Da aber immer Guppys im Becken sind, sind sie mit totem Fisch noch zurückhaltend. – für die Guppyfraktion sicherlich interessant: Ich ergänze alle 2-3 Tage ca. 50 Guppys mittlerer Größe. 1-2 größere Guppys täglich reicht für Schlüpflinge nur die ersten Wochen. Schnell werden 5-10 große Guppys täglich benötigt. – Da muss dann größerer Fisch her.

Gefüttert wird in der Regel täglich, das Wasser wird mindestens jeden 2. Tag erneuert. Aquariengröße 45x25cm, Wassertiefe ca 12cm.

Seit dem 07.03. liegen wieder 18 Eier im Inkubator.

20.02.2023

Tag 210

Ein weiteres Jungtier ist geschlüpft. Im letzten noch verbliebenen Ei waren weder Blutgefäße noch Bewegungen zu sehen, zudem „schwappte“ Flüssigkeit im Ei hin und her. – Wie erwartet war ein voll entwickeltes aber totes Jungtier im Ei. Der Dottersack war mehr als einen cm im Durchmesser (etwa wie im Bild 05.02.zu sehen), Blutgefäße waren keine mehr vorhanden.

Insgesamt waren von 14 Eiern mindestens 12 befruchtet. Zwei davon sind vor dem erwarteten Schlupf im Ei abgestorben. Insegsamt weitere 3 habe ich tot aus dem Ei geholt. Somit sind 7 Tier geschlüpft. -Kein großartiger Erfolg zwar, aber immerhin.

Hatte ich bisher immer wieder mal einen „Knickhals“ dabei, so waren es diemal leider 3 Tiere mit nach links abgeknickter Halswirbelsäule. Das Tier mit der leichtesten Deformierung ist noch am Leben. Die anderen beiden überlebten nur wenige Stunden bzw. Tage

-Somit beträgt die Ausbeute lediglich 4 scheinbar gesunde und intakte Tiere.

Die Ursache dieser Deformierung kann ich mir nicht wirklich erklären. Ich werde für das nächste Mal mit verschiedener Substratfeuchte experimentieren, da ich absolut sicher bin, dass es nicht an der Kondition der Adulti liegt.

12.02.2023

Tag 202

05.02.2023

heute ist Tag 195:

Ich habe alle Eier einer kurzen Visite unterzogen. Dabei ein weiteres Ei mit einem Sprung entdeckt.

Im ersten Ei waren beim Durchleuchten keine Blutgefäße mehr erkennbar, zudem „schmeckte“ es bereits leicht. Ich habe es also geöffnet. Der Embryo war voll entwickelt, der Dottersack noch zimlich groß (ca. 1,5-1,8cm), Blutgefäße waren keine mehr sichtbar. – Das Tier war wie befürchtet tot.

In dem anderen Ei mit Sprung waren noch kleine Blutgefäßerkennbar, jedoch schien der Dottersack nicht mehr oder zumindest kaum mehr vorhanden.Zudem war keine Bewegung des Embryos sichtbar.. Ich habe mich entschlossen auch dieses Ei zu öffnen. WIe erwarter war der Dottersack fast vollständig resorbiert. Das Tier ist vollständig ausgereift und wirkt stabil. Die nächsten 2 Tage wird es im Inkubator verbleiben.

Weitere 2 Eier habe ich noch durchleuchtet: In beiden Eiern sind die Blutgefäße deutlich reduziert.Es sind deutliche Bewegungen der Jungtiere im Ei sichtbar.

Wenn nichts passiert müsste der Schlupf in den nächsten 5- max. 10 Tagen erfolgen.

31.01.2023

Seit dem 26.07.2022 sind mittlerweile 190 Tage vergangen.

Von den 14 Eiern waren 2 unbefruchtet resp. ohne Entwicklung. In einem weiteren Ei war ein toter Embryo mit wenigen Millimetern Länge. Die restlichen 11 Eier sehen gut aus, eines hat seit 3 Tagen einen Sprung in der Schale. Beim Schieren sind deutlich Bewegungen im Ei zu sehen. Nach der Größe der Embryonen sollte der Schlupf in den nächsten Wochen erfolgen. Bebrütet habe ich diese Gelege bei 29,5-30°C.

13.12.2022

Was zu erwarten war ist eingetreten:

Bei der Cites Konferenz CoP 19 in Panama wurden chelus fimbriata und ch. orinocensis in Anhang II aufgenommen.

Für uns Halter sind die Tiere somit in Zukunft nachweispflichtig. Unkontrollierter kommerzieller Handel muss unterbunden oder eingeschränkt werden. Ich begrüße diese Entscheidung ausdrücklich, appeliere jedoch an alle Halter sich verstärkt um artgerechte Haltung und Nachzuchten zu bemühen.

15.12.2022

Das Gelege vom 26.07. entwickelt sich so wie es sein soll. Den Schlupf erwarte ich gegegn Mitte Februar 2023.

Das vom September 2022 zeigt keinereli Ansätze eine Entwicklung. Aufgrund eines unbemerkt gebliebenen Fühlerdefektes lagen die Eier einige Tage bei rund 38°C.

Die beiden Kleinen vom 06.06.2022 sind nach wie vor bei bester Gesundheit.

Erkennt jemand die Geschlachtsunterschiede? – Ich nicht!

17.10.2022

Nicht viel hat sich die letzten Wochen getan:

  • das Männchen aus dem Tiergarten Nürnberg ist Anfang August verstorben
  • die beiden Kleinen vom 06.06. sind wohlauf un fressen problemlos Fisch und „Pudding“
  • Ende September wurde in meiner Abwesenheit ein weiteres Gelege mit 16 Eiern gelegt

31.07.2022

seit Dienstag 26.07. liegen wieder 14 Eier im Inkubator. So wie es aussieht sind mind. 12 davon befruchtet. -Weihnachten darf kommen.

Die beiden überlebenden Kleinen vom 06.06. sind wohlauf. Sie fressen, sind aber im Wachstum weit hinter allen bisherigen Schlüpflingen hinterher.

11.07.2022

Von den 5 Tieren vom 06.06. sind nur noch 2 am Leben. Sie wirken gesund und sie fressen sowohl Lebendfsch (Guppys) als auch Frostfisch von der Futterzange. Größenmäßig sind sie weit zurück. – Noch messen sie nur 5,1 bzw. 5,3 cm. Normalerweise haben Jungtiere nach 4-5 Wochen eine Größe von etwa 7 cm. Das Tier mit der geknickten Halswirbelsäule vom 08.03.2022 ist inzwischen wie erwartet verstorben. Den anderen geht es gut. Mittlerweile messen sie um die 10 cm CL.

Die „alten“ Männchen sind kräftig mit Balzen beschäftigt. Das neue Weibchen wird bisher nur wenig beachtet.

6.06.2022

Es wird Zeit mal wieder zu berichten: Ich war heute Geburtshelfer bei meinen Matas. Nach 184 Tagen war noch kein Schlupf erfolgt. Normalerweise kein Grund zur Nervosität. Im jetzigen Fall aber schon. Sie wurden im selben Inkubator wie die Eieer vom 28.09. bei absolut gleichen Bedingungen inkubiert. Diese schlüpften bereits nach rund 150 Tagen. Zudem konnte ich die letzten 4 Wochen keinen Wachstum in den Eiern mehr feststellen.und die Blutgefäße in den Eiern wurden deulich weniger markant. Heute waren beim Durchleuchten bei 2 Eiern keinerlei Bewegungen der Embryonen mehr zu sehen, vielmehr schwappte die komplette Eimasse beim Drehen. – Ich habe daraufhin alle verbliebenen 6 Eier geöffnet.

Bereits das erste geöffnete Ei enthielt eine sehr kleine Mata die bereits tot war. Erfreulicherweise waren die Schlüpflinge der anderen Eier lebend. Bei mindestens 2 Eiern war die Flüssigkeit bereits trübe und schwer „muffelnd“. Mindestens 2 Tiere sind deutlich unter 5 cm lang (ca. 4,1-4,4cm). Dies wird sich die nächsten 48 h noch ändern wenn sich die Tiere voll entfaltet haben. Ich erwarte aber dennoch eine Länge der beiden die nur bei 5 cm CL liegen wird. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Tiere in einer sehr schlechten, instabilen Konstitution sind.

Als Ursache kann ich mir eine nicht ausreichende Nährstoffversorgung der Eier vorstellen. Das Gelege war immerhin das vierte in einem Jahr. Ein absolutes Novum für mich, hatte ich doch bisher maximal 2 Gelege mit 10-15 Eiern pro Jahr.

18.04.2022

Ich habe Zuwachs bekommen: am 15.02.2022 habe ich vom Tiergarten Nürnberg eine männliches Tier mit 8 kg und 38cm CL bekommen. Leider hat das Tier einige schwere Nekrosen am Plastron welche zwar mühevoll behandelt wurden und weitestgehend abgeheilt sind. Dennoch werde ichvermutlich noch einige Monate damit beschäftigt sein.

Zudem habe vollkommen überraschend ein 40cm großes Weibchen mit knapp 9kg angeboten bekommen welches ich am 15.04. übernommen habe.

Eigentlich sollten inzwischen die Schlüpflinge des letzten Geleges soweit sein. Bei gleichen Inkubationsbedingungen wie bei den anderen Gelegen scheint die Entwicklung deutlich langsamer zu verlaufen. Ich denke dass der Schlupf nicht vor weiteren 4 Wochen stattfinden wird.

Die Jungtiere aus Februar sind mittlerweile 7,5-7,8 cm groß und fressen problemlos kleinere tiefgefrorene Stinte und Blaubandbärblinge.

08.03.2022 zwischen dem 20.02. und dem 27.02. sind insgesamt 6 Tiere geschlüpft. Die Inkubationsdauer betrug zwischen 146 und 153 Tage. Eines der Tiere ist leider einen Tag später verunfallt und vermutlich im 2mm tiefen Wasser ertrunken. Ein weiteres hat eine abgewinkelte Halswirbelsäule und wird nur mit viel Glück überleben.

20.02.2022 nach 146 Tagen sind 2 weitere Tiere geschlüpft, weitere 4 sind kurz vor dem Schlupf.

06.02.2022 nur wenige Tage (ca 2 Wochen) vor dem Schlupf (aus dem Gelege vom 23.07.2021)

beim Durchleuchten waren keine Blutgefäße mehr zu sehen, und auch keine klare Abgrenzung des Embryos gegen Dotter und Eiweiß. Beim Drehen des Eies drehte sich die ganze innere Masse mit dem Schwerpunkt nach unten, was bei intakten Eiern nicht passiert. Also habe ich das Ei geöffnet. Das Tier war wie erwartet tot.

01.01.2022 Happy New Year nach 162 Tagen

01.01.2022 ein Ei vom September ist leider abgestorben. Der Embryo hat eine Länge von ca. 17mm und ist gegenüber den anderen vom selben Gelege deutlich kleiner.

29.12.2021 endlich ein paar ruhige Tage!

die 3 verbliebenen und umgesetzten Eier aus Behälter 2 und 3 entwickeln sich weiter gut. Zumindest ein Tier müsste die nächsten Tage schlüpfen. In Brutbehälter 1 sehen alle Eier nach wie vor gut aus. Deutlich sind in den Eiern vom 23.07. und 28.09. Embryonen und deren Bewegungen zu sehen. Lediglich die Eier vom 04.12. machen mir etwas Sorgen. Mittlerweile sollten eigentlich Blutgefässe zu sehen sein. Ich habe heute die Temperatur um ein halbes Grad angehoben.

und wenn’s jemanden interessiert: so entstehen die Fotos ins Ei: Grundsätzlich können die Eier für kurze Kontrollen per Taschenlampe (sinnvollerweise LED wegen der geringen Wärmeentwicklung bei gleichzeitig hoher Lichtstärke) durchleuchtet werden. Zum Fotografieren habe ihc eine Konsole welche die Taschenlampe und das Ei aufnehmen kann gebaut. Das Fotografieren selbts erfolgt natürlich im abgedunkelten Raum.

Kamera/Einstellungen: Nikon Z/60mm/1:2,8/ISO 1600-3200/Blende 32/ 1/20-2s

12.12.2021 von den 14 Eiern vom 04.12. sind 13 befruchtet.

In Brutbehälter 2 und 3 sterben immer mehr Eier ab. Könnte sein dass der Unterschied von Substratfeuchte zu Luftfeuchte zu groß, bzw. die Eier insgesamt zu trocken gelagert sind. Alle Behälter sind abgedeckt. Die restlichen „guten“ Eier aus Behälter 2 habe ich umgelagert. Sie werden jetzt ähnlich inkubiert wie in Behälter 1 in welchem es bis jetzt zu keinem einzigen Ausfall gekommen ist.

In beiden Fällen schwimmt jetzt der abgedeckte Brutbehälter in einem ebenfalls abgedeckten geheizten Aquarium. Das Substrat kann ziemlich trocken gehalten werden, trotzdem beträgt die rel. Luftfeuchte gleichmäßig 100%. In der gleichen Weise habe ich bereits vor Jahren inkubiert.

04.12.2021 noch nie da gewesen: das 4. Gelege in einem Jahr von einem Weibchen. Bisher hatte ich nur 1 bis max. 2 Gelege pro Jahr. Es wird eng im Inkubator.